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CPV - Das gemeinsame Vokabular
 

Es gibt ein "gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge" (CPV, Common Procurement Vocabulary), um eine europaweite Standardisierung der Beschreibungen der Auftragsgegenstände zu erreichen, und damit dem Bieter eine effektive Ausschreibungsrecherche zu ermöglichen. Jeder Bezeichnung ist dabei eine bestimmte Codenummer zugeordnet. Die CPV Codes werden im Amtsblatt L veröffentlicht.

Präqualifizierung VOL-Bereich
 

Bundesweit startete am 01.09.2009 die Präqualifizierung im Liefer- und Dienstleistungsbereich (PQ-VOL). Hierdurch wird die einheitliche auftragsunabhängige Eignungsprüfung der Unternehmen durch beauftragte Zertifizierungsstellen möglich. Das zum 24.04.2009 in Kraft getretene GWB bildet in § 97 Abs. 4a die Rechtsgrundlage für solche Präqualifizierungsverfahren. Diese Aufgabe übernehmen die Auftragsberatungsstellen, die in vielen Bundesländern bestehen und von den Industrie- und Handelskammern und häufig auch von den Handwerkskammern getragen werden. In einigen Bundesländern führen die Industrie- und Handelskammern diese Dienstleistung für ihre Mitgliedsunternehmen auch direkt durch.
Unternehmen und öffentliche Auftraggeber profitieren von der Präqualifizierung unmittelbar. Kein Angebot muss mehr wegen fehlender oder veralteter Nachweise ausgeschlossen werden. Die kosten- und zeitaufwändige Beschaffung und Prüfung der Einzeldokumente fällt weg.
Hier erreichen Sie das bundesweite Verzeichnis.
Für Brandenburger Unternehmen übernimmt diese Dienstleistung die Auftragsberatungsstelle Brandenburg e.V. 
Berliner Unternehmen wenden sich bitte an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
 

Bescheinigungen
 

Die EU-Vergaberechtsrichtlinien definieren zwar die zwingend vorgeschriebenen Ausschlussgründe in einem Vergabeverfahren, die Art der Nachweise (Bescheinigungen, eidesstattliche Erklärungen usw.) werden jedoch von den jeweiligen Behörden der Mitgliedsstaaten festgelegt.
Per Fragebogen haben die EU-Kommissionsstellen bei den einzelnen Ländern abgefragt, in welcher Form die Eignung der Bieter überprüft wird. Bewerber können sich online informieren, welche Nachweise in welchem Land verlangt werden können, und welche Stellen diese Nachweise ausstellen. Für einige Länder gibt es Musterbescheinigungen oder es werden zusätzliche Informationen bereitgestellt. 
Des Weiteren gibt es seit Mitte Oktober 2010 die Datenbank e-Certis, die einen Katalog über die in den 27 Mitgliedstaaten am häufigsten verlangten Bescheinigungen wie z. B. Belege für die Erfüllung von Steuer und Sozialversicherungspflichten oder Nachweise der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit. Diese Datenbank hilft Unternehmen, die sich auf Aufträge in anderen Mitgliedstaaten bewerben wollen, bei der Identifikation der vom Auftraggeber verlangten Unterlagen.


 

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CPV-Codes

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