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Bundesregierung veröffentlicht Positionspapier zum neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (FP9)

Die Bundesregierung hat ihr Positionspapier Leitlinien zum neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation veröffentlicht. Es enthält grundsätzliche, strategische Aussagen zur Ausrichtung eines neunten Rahmenprogramms für die Finanzperiode ab 2021.
Deutschland setzt sich demnach für ein exzellenzorientiertes Programm ein, das einen hohen europäischen Mehrwert sicherstellt und damit komplementär zu den nationalen Anstrengungen der Mitgliedstaaten ist. Das nächste Rahmenprogramm müsse mutiger, zielgerichteter, integrativer, ergebnisorientierter, konsistenter, nutzerfreundlicher, näher am Bürger und konsequenter werden.

Auszug Seite 21 - Europäischer Innovationsrat (EIC) und der europäischen KMU-Förderung:

> "Bei der Ausgestaltung des EIC sind die bereits bestehenden Innovationsinstrumente zu berücksichtigen. Ferner muss geprüft werden, ob Elemente des Instruments „Fast Track to Innovation“ für andere Instrumente übernommen werden können (z. B. „Time to Grant“ von sechs Monaten, Technologieoffenheit, Möglichkeit der jederzeitigen Antragstellung). Dabei gilt es auch, die Überzeichnungsquoten durch klare Kommunikation der Qualitätsanforderungen zu reduzieren."

> "Wir lehnen die Einzelförderung von KMUs auf europäischer Ebene aufgrund der derzeitigen Fehlentwicklungen (fehlende Wirkung/Impact, Rückgang nationalen Engagements, kein europäischer Mehrwert, hohe Überzeichnungsquoten) auch weiterhin ab. Die Einführung des EIC sollte daher für die dringende Reform des derzeitigen KMU-Instruments genutzt werden, das derzeit die Förderaktivitäten der Mitgliedstaaten lediglich doppelt bzw. ersetzt. Einzelförderung von KMUs auf europäischer Ebene sollte daher zukünftig nicht mehr möglich sein."

> "Der EIC muss dazu beitragen, eine neue Innovations- und Unternehmerkultur in Europa zu schaffen. Die Reform der europäischen Innovationspolitik muss unternehmerisches Denken, eine Ausgründungs- und Startup-Kultur befördern, die es u. a. den Mitgliedstaaten ermöglicht, auf die erfolgreiche Clusterpolitik aufzubauen, sich zu vernetzen und neue „Innovationshubs“ zu schaffen."

> "Im Rahmen des EIC sollten die Instrumente „Pre-commercial Procurement“ und „Procurement of Innovation“ zur Förderung der öffentlichen Beschaffung von innovativen Lösungen nutzerfreundlicher gestaltet und weiter ausgebaut werden. Mit diesen Instrumenten können einerseits die Risiken von neu zu entwickelnden Produkten und Lösungen für öffentliche Verwaltungen und Unternehmen deutlich reduziert und andererseits können Forschungsprojekte von vornherein marktorientiert ausgestaltet werden."


Auszug Seite 22 - Beteiligungsregeln:

> "Die Beteiligungsregeln zu Horizont 2020 müssen weiter verbessert werden. Es ist hier auf eine größtmögliche Kontinuität zu achten. So lassen sich u. a. aufwändige Umstellungen der Programmnutzer vermeiden."


Das Papier ist in deutscher Sprache unter dem aufgeführten Link abrufbar.

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Quelle: Nationale Kontaktstelle Verbreitung von Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung

Weiterführende Links:

Positionspapier der Bundesregierung

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Diese Seite wurde zuletzt am 15.08.2013 aktualisiert.

 
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