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Horizont 2020

Horizont 2020 ist das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union. Es ist ein zentrales Instrument auf dem Weg zur Innovationsunion und zur Erreichung der Ziele der Strategie Europa 2020. Gemeinschaftlich will die EU die großen gesellschaftlichen Herausforderungen und Anreize für privatwirtschaftliche Investitionen in Forschung und Innovation setzen.

Horizont 2020 fördert Forschungs- und Innovationsaktivitäten über die gesamte Wertschöpfungskette, von der Idee bis zur Entwicklung von Prototypen. Ziel ist es, die Lücke zwischen Forschung und Markteinführung zu schließen. Auch deshalb vereint es die drei vormals getrennten Förderprogramme unter einem Dach: Das 7. Forschungsrahmenprogramm (FP7), das Rahmenprogramm für Wettbewerb und Innovation (CIP) und das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT). Die schnelle Marktetablierung von neuen technologischen und nicht-technologischen Entwicklungen, Dienstleistungen und Prozessen soll die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken.

Insbesondere für innovative kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) soll die Teilnahme an europäischer Forschung und Innovation erleichtert werden. Sie sollen 20% der Förderung in zwei der drei Programmbestandteile erhalten.
Das Programm ist in drei Säulen (Prioritäten) gegliedert:
  1. Wissenschaftliche Exzellenz (27 Mrd. Euro)
  2. Führende Rolle der Industrie (16 Mrd. Euro)
  3. Gesellschaftliche Herausforderungen (26 Mrd. Euro)

Die erste Priorität fördert wissenschaftliche Exzellenz, die Mobilitäts- und Karriereunterstützung für Forscher, die Entwicklung zukünftig aufkommender Technologien (FET) und den Aufbau von europäischen Forschungsinfrastrukturen.

Priorität zwei zielt dahingegen auf die Entwicklung von Schlüsseltechnologien, die Bereitstellung von Risikofinanzierung sowie die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen.

Die dritte Priorität fördert lösungsorientierte Forschungs- und Innovationsaktivitäten länder-, technologie- und disziplinübergreifend in insgesamt sieben der drängendsten gesellschaftlichen Herausforderungen.

Ausschreibungen in Horizont 2020 erfolgen auf Basis zweijähriger Arbeitsprogramme und geordnet nach sog. „Focus Areas“. Dies bedeutet für die Antragsteller bessere Orientierung und längerfristige Planungsmöglichkeit. Primär fördert die Europäische Kommission weiterhin Kooperationsprojekte mit mindestens drei Teilnehmern aus drei unterschiedlichen Ländern. Marktnahe Projekte können eine Förderquote von bis zu 70% beantragen, Forschungsaktivitäten können mit bis zu 100% Kostendeckung rechnen. Indirekte Kosten werden pauschal mit 25% der direkten Kosten vergütet.

Downloads

Fact Sheet zum Call "Cell technology in medical applications" im SME Instrument
Fact Sheet zum Call call “Accelerating market introduction of ICT solutions for Health, Well-Being and Ageing Well” im SME Instrument

Veranstaltungen zu diesem Thema

10. Oktober 2017: Fördermöglichkeiten in Horizont 2020 für den Bereich Umweltforschung und -innovation in Bonn

Aktuelles zu diesem Thema

22.11.2016 - Land Brandenburg fördert KMU bei der Antragstellung von transnationalen EU-Verbundprojekten
02.12.2016 - Aktueller Aufruf zum Thema Translationale Krebsforschung
02.12.2016 - Ankündigung Aufruf zum Thema antimikrobielle Resistenz
12.12.2016 - Information für H2020-Projektkoordinatoren: Veröffentlichung wissenschaftlicher Publikationen!
05.01.2017 - Schweiz seit 01. Januar 2017 vollständig an Horizont 2020 assoziiert

H2020-Artikel zu diesem Thema

15.11.2016 - Aus "ECAS" wird "EU Login"...
16.12.2016 - Entwurf des neuen Arbeitsprogramms 2018 bis 2020 veröffentlicht: Ausblick auf das KMU Instrument
19.12.2016 - KMU-Instrument Phase 1: Ergebnisse des vierten Stichtages 2016 liegen vor!
19.12.2016 - Auswertung der Beteiligung am gesamten H2020-Arbeitsprogramm 2015
16.01.2017 - Teilassoziierung der Schweiz aufgehoben

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Diese Seite wurde zuletzt am 31.05.2013 aktualisiert.

 
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