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04.12.2017 | MITTEILUNG

Aufruf zur Einreichung von Kleinprojekten im Rahmen der EU-Initiative HORSE (Smart integrated Robotics system for SMEs controlled by Internet of Things based on dynamic manufacturing processes)

Im Rahmen der EU-Initiative HORSE wurde ein neues flexibles Modell einer intelligenten Fabrik entwickelt, das die Zusammenarbeit von Menschen, Robotern, FTS (fahrerlosen Transportsystemen) und Maschinen beinhaltet, um industrielle Aufgaben auf effiziente Weise zu realisieren.

Das HORSE-Modell wird von Endnutzern (Fertigungsunternehmen) in zwei Schritten vorangetrieben und validiert: In der ersten Phase wurde das Modell gemeinsam mit ausgewählten Endnutzern entwickelt (Pilotversuche). In der aktuellen zweiten Phase wird die Eignung und Übertragbarkeit auf weitere Anwendungen mit neuen Endbenutzern überprüft. Diese werden über die aktuelle offene Ausschreibung gesucht.

Es werden Beiträge gesucht, die den Rahmen in realen industriellen Umgebungen mit nahezu autonomer Robotik oder Mensch-Roboter-Kollaboration validieren. Von den Experimenten wird erwartet, dass sie das bestehende Modell erweitern, indem sie neue Funktionalitäten (Softwarekomponenten) bereitstellen oder neue Roboter und andere Maschinen (Hardwarekomponenten) integrieren. Die Hauptziele der Experimente bestehen darin, den Rahmen zu validieren, zu erweitern und zu verfeinern. Dies wird erreicht, indem die Wiederverwendbarkeit der vorgeschlagenen Use Cases demonstriert und die Auswirkungen in der spezifischen Industrie detailliert dargestellt werden.

Eingereichte Vorschläge müssen die Fragen der menschlichen Sicherheit angemessen behandeln. Die Sicherheit des entwickelten Systems muss gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen sichergestellt und validiert werden (gegebenenfalls mit Sicherheitszertifizierung).

Unabhängig vom Anwendungsbereich müssen eingereichte Experimente das bestehende HORSE-Modell so weit wie möglich nutzen. Dies bedeutet, dass die vorgeschlagenen Experimente die HORSE Middleware für die Kommunikation zwischen den Komponenten und die Manufacturing Process Management Software-Komponente zur Modellierung und Ausführung des Prozesses verwenden müssen. Wenn die Entwicklung neuer Komponenten erforderlich ist, muss volle Kompatibilität mit dem bestehenden Modell gewährleistet sein. Die Entwicklung von Komponenten aus folgenden Bereichen (aber nicht darauf beschränkt) ist besonders willkommen:
• Qualitätskontrolle (z. B. mit maschinellem Sehen)
• Situatives Verständnis und Vorhersagen für die menschliche Sicherheit (z. B. Multi-Sensor-Tracking-Systeme)
• Programmierung durch Demonstration
• Robotersteuerungsalgorithmen (z. B. Force-Feedback (Kraftrückkopplung) für das Arbeiten mit empfindlichen Oberflächen)

Es gibt keine Anforderungen hinsichtlich der Hardwareelemente, die in den eingereichten Experimenten verwendet werden. Es wird jedoch empfohlen, Roboter und Maschinen zu unterstützen, die noch nicht in das bestehende Modell integriert sind, wie zum Beispiel:
• Sicherheitsbauteile (z. B. SafetyEYE, SAPARO floor usw.)
• fahrerlose Transportsysteme (FTS)
• Haptische Teleoperations-Schnittstellen und andere neuartige Mensch-Roboter-Schnittstellen

Es werden insbesondere Einreichungen von Konsortien begrüßt, deren Partner komplementäre, multidisziplinäre Kompetenzen anbieten. Konsortien sollten aus mindestens einem Endnutzer (produzierender Betrieb) und anderen Partnern bestehen, je nach Bedarf, z. B. Forschungseinrichtungen, Systemintegratoren und Hardware-Anbieter.

Frist zur Einreichung von Vorschlägen: 28.02.2018
Maximaler Zuschuss pro Projekt: 200.000 EUR (inklusive 25% indirekte Kosten)
Erwartete Dauer der eingereichten Projekte: 9 Monate

Weiterführende Links:


Weitere Informationen zum offenen Aufruf
Weitere Informationen zur EU-Initiative HORSE

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Diese Seite wurde zuletzt am 15.08.2013 aktualisiert.

 
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